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Ab 2019                        Geschäftsverkehr                                                  Eine chaotische, erotische Geschichte

Mr. Harper ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, der es genießt, seinen sexuellen Neigungen freien Lauf zu lassen.Diese besondere Vorliebe für Sex ist auch bei seinen Mitarbeitern bekannt, und daher verwundert es niemanden, dass Mr. Harper ein Verhältnis mit seiner Sekretärin hat. Auch beim Thema Kundenbindung und Zufriedenheit hat Mr. Harper ganz eigene Maßstäbe und setzt diese nach seinen ganz persönlichen Vorstellungen um. Aber egal, an erster Stelle steht bei Mr. Harper immer der Erfolg, und wenn man das mit dem Angenehmen verbinden kann, umso besser.Eines Tages geraten jedoch seine Eskapaden etwas außer Kontrolle, und Mr. Harper kommt in einige selbst für ihn unangenehme Situationen – natürlich nach Feierabend. Was dabei ein alter Ziegenbock an einer Hundeleine und ein Pförtner, der sich als Frau outet, für eine seltsame Rolle spielen, erfahren Sie in diesem lustigen und humorvollen Erotik-Spaß-Roman. Nicht zu vergessen ist übrigens dabei die steinalte Krankenschwester, die ebenfalls ihre erotischen Gelüste in den fast verlassenen Büroräumen und Korridoren in Mr. Harpers Firma ausleben will. Doch warum ist die Alte überhaupt im Gebäude? Eine heillose quickvergnügliche Geschichte mit einer gehörigen Portion Erotik. Diesen Feierabend werden Sie so schnell nicht vergessen.

ISBN-13: 978-1798840573              Weiterleitung zum Buch

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Hier können Sie online das komplette Buch „Rotkäppchen“ ISBN-13: 978-1522759027 vollständig und kostenlos lesen.

Ein Märchen frei nach den Gebrüdern Grimm

Rotkäppchen

In einem kleinen Dorf am Waldesrand lebte einmal ein kleines, liebenswertes Mädchen. Sie war bei allen Bewohnern sehr beliebt, denn sie war immer freundlich und sehr zuvorkommend. Eines Tages schenkte ihr ein alter Wanderer, dem sie kurz zuvor etwas zu essen gegeben hatte, aus Dankbarkeit für ihre Hilfe eine wunderschöne purpurrote Kappe. Das Mädchen war so begeistert von diesem Geschenk, dass sie von nun an jeden Tag diese rote Kappe trug. Seitdem wurde sie von allen Dorfbewohnern nur noch Rotkäppchen genannt.

Eines Tages bat ihre Mutter sie darum, doch einmal bei ihrer Großmutter vorbeizuschauen, da diese krank geworden war und seit einiger Zeit das Bett hüten musste. Die Großmutter wohnte nicht im Dorf, sondern in einem alten Haus im Wald. Ganze fünfundzwanzig Minuten benötigte man zu Fuß zu ihr. Rotkäppchen war bisher noch nie alleine diesen langen Weg gegangen. Aber sie war ja jetzt schon ein großes Mädchen und sollte diese Herausforderung schon meistern. So stimmte sie dem Vorschlag der Mutter zu und machte sich unverzüglich auf den Weg. Doch bevor sie das Haus verlassen konnte, rief sie ihre Mutter noch einmal zu sich in die Küche. „Rotkäppchen, mein Kind, ich habe für die Großmutter noch einen kleinen Korb mit Leckereien zusammengestellt. Würdest du ihr den Korb bitte geben?“ Rotkäppchen nickte zustimmend und meinte: „Das mache ich doch gerne.“ Stolz streichelte die Mutter dem Mädchen über den Kopf. „Das ist fein von dir, und denk immer daran, mit keinem fremden Mann oder keiner Frau mitgehen und immer schön auf dem Weg bleiben. Bitte bleibe auf dem Weg, den wir sonst auch immer nehmen.“ „Mama, ich bin doch kein kleines Mädchen mehr!“, entgegnete Rotkäppchen mit großen, vorwurfsvollen Augen. Die Mutter erwiderte diesen Einspruch nur mit einem sanften Lächeln und dachte: „Du wirst immer mein kleines Mädchen bleiben.“ Dann verließ Rotkäppchen gut gelaunt und frohen Mutes das elterliche Haus und verschwand nach kurzer Zeit im Wald. Die Mutter sah ihr noch ein Weilchen hinterher und ging dann wieder zurück in die Küche.

Rotkäppchen war nun das erste Mal alleine unterwegs. Doch schon nach kurzer Zeit gesellte sich ein stinkender, verlauster Wolf zu ihr. Er folgte ihr mit einigem Abstand. Rotkäppchen hielt diesen Wegbegleiter für einen Hund, so einen, wie ihn auch Onkel Theodor bei sich auf dem Bauernhof hatte. Sie kannte den Unterschied zwischen Wölfen und Hunden noch nicht. Deswegen hatte sie auch keine Angst. „Was für ein anhänglicher Hund“, dachte Rotkäppchen bei sich, „ob er vielleicht Hunger hat?“ Vorsichtig griff sie in ihren Korb und brach von der leckeren Rohwurst, die eigentlich für die Großmutter gedacht war, ein kleines Stückchen ab. Dieses Stück warf sie in Richtung Hund und beobachtete aus ihren Augenwinkeln seine Reaktion. Der Wolf schnupperte interessiert an dem Wurststück und verschlang es anschließend mit nur einem Biss. „Danke schön, liebes Mädchen“, rief er Rotkäppchen daraufhin freundlich hinterher. Das Mädchen erschrak, als sie die Worte des Hundes vernahm. Ihr war nämlich nicht bewusst, dass einige Tiere auch sprechen können. Völlig überrascht von dieser Tatsache drehte sie sich mit riesigen, verwundert wirkenden Augen um. Fast unhörbar murmelte sie dabei zu sich selbst: „Mmmmh, das ist ja kein fremder Mann und auch keine fremde Frau, sondern nur ein Hund. Mit dem darf ich sicherlich sprechen. Meine Mutter hat mir ja nicht verboten, mit fremden Hunden zureden.“ Langsam ging sie sodann auf ihren Verfolger zu. Der Wolf beobachtete jetzt ebenfalls sehr aufmerksam, was das Mädchen wohl vorhatte. Doch ergriff er nicht die Flucht, sondern blieb neugierig sitzen. „Du bist mir ja ein fein Kerl“, sprach das Rotkäppchen nun gutmütig zu dem vermeintlichen Hund. „Und du bist ein süßes Leckerli. Ahm, ich meine ein süßes, liebes … also, ein feines Mädchen“, sagte der Wolf scheinheilig. Er dachte aber in Wirklichkeit, dass die Kleine ein sehr feines Mahl wäre. Doch obwohl sein Magen schon knurrte, hielt er sich noch etwas zurück und verspeiste das scheinbar naive Mädchen noch nicht. Freundlich und zuvorkommend unterhielt er sich stattdessen weiter mit dem Rotkäppchen. Er horchte es geradezu aus. Und das Mädchen, erzählte ihm alles, was er wissen wollte, sehr freimütig. Dem Rotkäppchen war einfach immer noch nicht bewusst, mit was für einem hinterhältigen Gesellen sie es hier zu tun hatte. Doch als sie ihm kurze Zeit später auch noch von der hilflosen Großmutter erzählte und ihm sogar noch offenbarte, wo er diese finden könne, überkam den Wolf die Habgier. Wieso sollte er nur dieses kleine, schwache Mädchen verspeisen, wenn er sogar zwei hilflose Leckereien auf einmal bekommen könnte!? Der Wolf überlegte, wie er es anstellen  könne, dass das Mädchen etwas langsamer vorankommt, damit er genügend Zeit hätte, vor ihr bei der Großmutter zu sein. Dort würde er sich genüsslich an der alten, hilflosen Frau erlaben. Anschließend, so dachte er, würde ja die Nachspeise ganz von alleine eintreffen.

Ganz nebenbei machte der Wolf das Rotkäppchen auf die wunderschönen Blumen am Wegesrand aufmerksam. Er erweckte damit in ihr die Idee, für die kranke Großmutter auch noch einige bunte Blumen zu pflücken. „Darüber würde sie sich sicherlich freuen“, sprach der hinterlistige Wolf mit engelsgleicher Stimme. Und das Rotkäppchen fiel tatsächlich darauf rein. Ohne weiter nachzudenken, stellte sie sofort ihren gefüllten Korb ab und lief den Waldweg rauf und runter. Dabei pflückte sie eine Blume nach der anderen. Der Wolf eilte derweilen aber zum Haus der Großmutter und  verschlang diese dort im Ganzen, mit einem Biss. Dann zog er das Nachthemd der alten Frau an und legte sich vollgefressen in ihr Bett. Dieses knarrte und schaukelte entsetzlich unter dem Gewicht des Bösewichts, hielt ihm aber stand. Bald                  darauf erreicht auch das Rotkäppchen das Haus. Als sie eintrat, stieg ihr plötzlich ein überaus merkwürdiger Geruch in die Nase. Es stank fürchterlich: nach Angstschweiß, nach Blut, nach unkontrollierter Darmentleerung und Erbrochenem. Aber vielleicht täuschte sich das Mädchen ja auch nur und ihre alte Großmutter hatte lediglich extrem übel riechende Blähungen. „Komm näher mein Kind“, sagte auf einmal die im Bett liegende Großmutter mit einer seltsam klingenden Stimme. War die Großmutter auch noch heiser? Rotkäppchen wusste in diesem Moment gar nicht, was sie tun und oder sagen sollte. Aus diesem Grund folgte es der Anweisung der kranken Frau und ging zu ihrem Bett. Damit das Mädchen den Sünder aber nicht sofort erkennen konnte, zog der Wolf die Bettdecke über sein Gesicht und sprach mit verstellter Stimme: „Mein liebes Rotkäppchen, es ist so schön, dich zu sehen.“ Dabei leuchteten seine Augen hell auf. Rotkäppchen hob abwehrend die Hände: „Oh Gott, Großmutter, unter welcher Krankheit leidest du?“, schrie sie erschrocken. „Keine Angst, mein Kind“, beruhigte der Wolf das verschreckte Mädchen. „Meine Augen sind nur so groß, damit ich dich besser sehen kann.“ Die Kleine stutzte und fragte weiter: „Ei, Großmutter, was hast du für große Hände?“ Flüsternd antwortete der Wolf: „Damit ich dich besser packen kann.“ „Aber Großmutter, was hast du für ein entsetzlich großes Maul!“ Da schrie und fauchte der Wolf furchteinflößend: „Damit ich dich besser fressen kann!“ Kaum hatte der Wolf diese Worte gesagt, sprang er mit einem riesigen Satz aus dem Bett der Großmutter und verschlang das arme Rotkäppchen ebenfalls. „Was für ein vorzügliches Mahl“, knurrte der Wolf anschließend im nun leeren Haus der Großmutter. Mit vollem Magen legte er sich wieder zufrieden ins Bett, wo er sofort laut schnarchend einschlief.

Zur selben Zeit ging der Jäger am Haus der Großmutter vorbei und hörte dieses                        ohrenbetäubende Geräusch. „Wie merkwürdig laut die alte Frau doch schnarcht. Hoffentlich geht es ihr gut?“, dachte er bei sich und sah zur Sicherheit einmal im Haus nach. Dabei entdeckte er den Wolf im Bett. Ihm war sofort klar, dass dieser Unhold die Großmutter gefressen haben musste. Deswegen erschoss er den Wolf auch nicht sofort, sondern nahm eine Schere und fing an, dem schlafenden Tier den Bauch aufzuschneiden. Und tatsächlich, nach nur wenigen Schnitten sah der Jäger die unversehrte Großmutter im Bauch des Wolfes und auch das Rotkäppchen. Beide waren wohlbehalten und unverletzt. Nur der Wolf überlebte diesen Eingriff des Jägers nicht und starb schlafend, mit aufgeschnittenem Bauch, im Bett der Großmutter.

„Rotkäppchen“ Autor: Denis Geier - Copyright © 2016 by Denis Geier - Das Werk, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung ist ohne Zustimmung  unzulässig. Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich verfolgt.

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