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Ab 2019                        Geschäftsverkehr                                                  Eine chaotische, erotische Geschichte

Mr. Harper ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, der es genießt, seinen sexuellen Neigungen freien Lauf zu lassen.Diese besondere Vorliebe für Sex ist auch bei seinen Mitarbeitern bekannt, und daher verwundert es niemanden, dass Mr. Harper ein Verhältnis mit seiner Sekretärin hat. Auch beim Thema Kundenbindung und Zufriedenheit hat Mr. Harper ganz eigene Maßstäbe und setzt diese nach seinen ganz persönlichen Vorstellungen um. Aber egal, an erster Stelle steht bei Mr. Harper immer der Erfolg, und wenn man das mit dem Angenehmen verbinden kann, umso besser.Eines Tages geraten jedoch seine Eskapaden etwas außer Kontrolle, und Mr. Harper kommt in einige selbst für ihn unangenehme Situationen – natürlich nach Feierabend. Was dabei ein alter Ziegenbock an einer Hundeleine und ein Pförtner, der sich als Frau outet, für eine seltsame Rolle spielen, erfahren Sie in diesem lustigen und humorvollen Erotik-Spaß-Roman. Nicht zu vergessen ist übrigens dabei die steinalte Krankenschwester, die ebenfalls ihre erotischen Gelüste in den fast verlassenen Büroräumen und Korridoren in Mr. Harpers Firma ausleben will. Doch warum ist die Alte überhaupt im Gebäude? Eine heillose quickvergnügliche Geschichte mit einer gehörigen Portion Erotik. Diesen Feierabend werden Sie so schnell nicht vergessen.

ISBN-13: 978-1798840573              Weiterleitung zum Buch

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Hier können Sie online das komplette Buch „Schneewittchen - Das Erwachen des Bösen“               ISBN-13: 978-1522825128 vollständig und kostenlos lesen.

Ein Märchen frei nach den Gebrüdern Grimm 

Info: Freie Adaption der Geschichte „Schneewittchen“, in der es in erster Linie darum geht, warum sich Schneewittchens herzensgute Mutter dem Bösen zuwendet.

Schneewittchen - Das Erwachen des Bösen

Es ist Winter und eine anmutige, wunderschöne Frau öffnet ein Ebenholzfenster im Turm einer Burg. Augenblicklich überfluten riesige, dicke Schneeflocken, die wie Wattekugeln vom Himmel herabfallen, ihre Kammer. Dort tanzen sie ungestüm herum – so lange, bis sie sich letztendlich wieder beruhigen und langsam und diszipliniert auf den schlichten Boden fallen.

Einige von ihnen erreichen dieses Ziel jedoch nicht und landen auf den Armen der aparten Frau, die das freche Treiben der frostigen Gesellen interessiert beobachtet. Nach kurzer Zeit pustet sie die Flocken mit einem warmen Lufthauch vorsichtig von ihrer Haut. Dabei atmet sie tief durch und nimmt dabei den Geruch des Winters intensiv wahr. „Wie wundervoll“, denkt sie, geht zum Fenster und schaut hinaus. Sie beobachtet, wie der Schnee allmählich das Grün des Waldes sanft verschlingt und mit einer weißen, weichen, makellosen Schicht bedeckt. Die Landschaft wirkt dadurch wie verzaubert, so wie dies auch die junge Frau ist, die für kurze Zeit abwesend scheint.

Als es plötzlich unüberhörbar vor der Kammer scheppert, erschrickt die Frau und erwacht aus ihrem Tagtraum. Dabei reißt sie sich einen kleinen Holzsplitter vom Fensterrahmen in ihren Daumen. Dieser fängt sofort an zu bluten, sodass ihr warmer Lebenssaft unaufhaltsam über ihre gesamte Handfläche fließt, von der Hand in die Tiefe fällt und sich dort am Boden mit der kalten Schneedecke vereinigt. Fassungslos steckt die Frau den verletzten Finger in den Mund, um die Wunde zu stillen. Ihre Augen wandern dabei entsetzt durch den Raum. Als sie schließlich den Blick senkt, sieht sie, dass ihr tiefrotes Blut auf dem Fußboden im weißen Schnee wunderschön aussieht. Fast wie das Meisterwerk eines Künstlers, das alleine durch seine kräftige Farbgebung fasziniert und jeden Betrachter in seinen magischen Bann zieht. „Das ist grandios“, denkt sie intuitiv und überlegt still weiter: „Wenn ich doch nur einmal ein Kind hätte. Mit einer Haut so weiß wie Schnee, mit Wangen so rot wie Blut und Haaren so schwarz wie Ebenholz. Ach, was würde ich nicht alles dafür geben, wenn ich diesen Wunsch mir nur erfüllen könnte.“ Bei diesen Gedanken rinnt eine kleine Träne über ihre Wange. Denn bisher hat sich ihr sehnlichster Wunsch noch nicht erfüllt. Schließlich schaut sie sich noch einmal um, schließt das Fenster und verlässt das Zimmer. Traurig und mit Tränen in den Augen geht sie durch die finsteren und endlos scheinenden Korridore der Burg. Alles wirkt verlassen und still, nur eine einzige Magd steht in einer dunklen Ecke und putzt.

Auf einmal spürt sie ein merkwürdiges Kneifen in ihrem Unterleib und ihre                   Bauchdecke beginnt sich zu dehnen. Leichte Ausbeulungen sind zu sehen und ihr Schmerz nimmt immer mehr zu. Schreiend und wimmernd fällt sie zu Boden. Alles um sie herum wirkt verschwommen, dann plötzlich wieder klar, um im nächsten Moment wieder vor ihren Augen zu verschwimmen. Dann schaltet ihr Körper ganz ab – und alles um sie herum wird gespenstisch still. Der unbarmherzige Schmerz ist ebenfalls verschwunden, genauso wie der Flur und die Burg, in der sie sich eben noch befunden hatte. An was für einem Ort befindet sie sich nur? Verängstigt tapst sie durch die Dunkelheit und ruft nach Hilfe. Doch niemand antwortet ihr. Sie versucht irgendetwas zu ertasten, doch greift immer nur ins Nichts. Da hört sie eine Stimme in der Dunkelheit: „Sag, was würdest du tun, wenn ich dir deinen sehnlichsten Wunsch erfüllen könnte? Sag, was würdest du dafür tun?“ Verwirrt blickt die Frau in die Dunkelheit und erwidert: „Ich bin wahrscheinlich tot. Oder nicht? Nein, ich bin fast sicher – ich bin tot. Aus welchem Grund würde ich mich sonst so leicht fühlen und Stimmen hören? Bin ich tot?“ Fragend dreht sie sich um sich selbst und wartet dabei auf eine Antwort. Diese folgt zugleich: „Nein, du bist noch nicht tot. Aber wie ausgefüllt ist dein Leben ohne ein Kind? Ein Kind mit einer Haut so weiß wie Schnee, mit Wangen so rot wie Blut und Haaren so schwarz wie Ebenholz. Sag, was würdest du dafür tun? Wenn ich dir deinen sehnlichsten Wunsch erfüllen könnte?“ Die Frau überlegt nicht lange und entgegnet: „Alles!“

In diesem Moment erscheint ein Lichtkegel in der Finsternis, in dessen Mitte ein hutzeliger Zwerg zu erkennen ist. In seiner linken Hand hält er ein Pergament und in seiner rechten eine Schreibfeder. Mit krächzender Stimme spricht er: „Wenn du es wirklich ernst meinst, dann unterschreibe diesen Vertrag und gib mir für die Geburt deines Kindes deine reine Seele. Diese  erhalte ich von dir, sobald dein Kind seinen 16. Lenz gefeiert hat.“ „Meine Seele!?“ fragt die Frau ängstlich. „Werde ich dann sterben?“ Anstelle einer Antwort drückt ihr der Zwerg mit garstigem Blick den Vertrag in die Hand, welchen sie zögernd unterschreibt.

Kaum ist dies geschehen, dreht sich alles um sie herum und die Dunkelheit verschwindet unverzüglich. Die Frau findet sich nun in ihrem Bett wieder, um das etliche Dienstboten emsig im Raum umherschwirren. Da öffnet sich urplötzlich die Tür und alle Anwesenden verstummen. Der Herr der Burg betritt den Raum, in seinen Armen ein neugeborenes Kind haltend. Ein Säugling mit einer Haut so weiß wie Schnee, mit Wangen so rot wie Blut und Haaren so schwarz wie Ebenholz. Als die Frau die beiden erblickt, beginnt sie vor Glück zu weinen. Denn sie weiß, dass dies ihr gemeinsames Kind ist, und sie hat auch schon einen wunderschönen Namen für dieses Wunder. „Schneewittchen“, sagt sie leise, „Schneewittchen, so soll die Kleine heißen!“ Und so beginnt eine wundervolle, ausgefüllte Zeit. Eine Kindheit voller Freude, Liebe und Glück. Eine Zeit, die weder Mutter noch Vater missen möchten.

Doch als Schneewittchen ihren 16.Geburtstag feiert, ändert sich auf einmal alles. Von Tag zu Tag wird Schneewittchens Mutter ruhiger. Die einst so lebensfrohe Frau verändert sich zusehends und distanziert sich immer mehr von ihrem Kind und ihrem Gemahl. Alles scheint ihr egal zu sein und sie lässt sich immer mehr gehen. Ihr Haar wird grauer, ihr Gesicht faltiger, und ihr herzliches Lächeln verschwindet völlig.

Als sie dann eines Abends während eines rauschenden Festes ihren eigenen Mann wild flirtend mit einer jüngeren Frau erwischt, wird Schneewittchens Mutter fuchsteufelswild. Sie explodiert geradezu vor Eifersucht und Neid – doch beruhigt sie sich auch wieder genauso schnell, wie sie sich aufgeregt hat. Ihr wird blitzartig bewusst, dass ihr Mann diese Fremde nicht liebt, sondern nur von dem zarten, attraktiven Körper der jüngeren Frau entzückt ist. Diese unschuldige Schönheit wirkt scheinbar wie ein unglaublich aphrodisierendes Elixier auf ihren Mann. Doch dann erblickt sie plötzlich immer mehr Männer, die auf dem Fest lüstern den jungen Bediensteten hinterherstarren und dabei ihren Verstand zu verlieren scheinen. Schneewittchens Mutter wird in diesem Moment die grandiose Macht der Schönheit bewusst. Eine Macht, die nicht nur auf ihren Mann, nein, auf alle Männer Wirkung hat.

In den Tagen nach dem Burgfest bricht in ihr die Gier nach eigener Schönheit skrupellos und unerbittlich aus. Jedes Mittel ist ihr nun recht, um ihr neu gestecktes Ziel zu erreichen. Sie will die schönste Frau im Lande werden. Koste es, was es wolle!

Und so schreckt sie auch nicht vor den dunklen Künsten zurück: vor mysteriösen Zaubertränken, grausamen Ritualen und fragwürdigen Schönheitsexperimenten. Aus dem verfluchten Reich des schrecklichen MorgonZ lässt sie sich sogar einen verzauberten Spiegel bringen. Einen Spiegel, der die Macht hat, ihr jede Frage zu beantworten – und der dabei niemals lügt. Doch eigentlich stellt sie diesem magischen Objekt immer nur dieselbe Frage. Denn es gibt für sie nur noch eins, was sie wirklich interessiert. Wie nahe ist sie ihrem Ziel, endlich die Schönste im ganzen Land zu sein? Und eines Tages, als sie den Spiegel wieder fragt, erfüllt sich endlich ihr sehnlichster Wunsch. Sie ist die Schönste im ganzen Land.

So vergehen fünfundzwanzig Monate, in denen diese schöne Frau, selbstverliebt in ihrer eigenen Welt lebt. Doch am sechsundzwanzigsten Tag ändert sich wieder alles. Sie geht wie gewohnt zu ihrem Zauberspiegel und fragt: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die schönste Frau im ganzen Land?“ Der Geist des Zauberspiegels erscheint und antwortet unüberhörbar: „Ihr seid die Schönste hier, aber Eure eigene Tochter Schneewittchen ist noch      tausendmal schöner als Ihr.“ Als die Frau das von dem Spiegel hört, wird sie blass vor Neid und Eifersucht. Und in ihr erwacht das Böse aufs Neue. Abgrundtief verabscheut sie jetzt ihr eigenes Kind und schmiedet deshalb einen grausamen Plan. Hierzu ruft sie ihren Leibwächter zu sich, der ihr schon jahrelang bedingungslos dient. Diesem Vertrauten befiehlt sie, mit Schneewittchen einen Jagdausflug zu machen, damit sich das Kind an der Schönheit des Waldes erfreue. Doch während dieses Ausflugs, so ihr hinterhältiger Plan, soll Schneewittchen bei einem Unfall ums Leben kommen. Wie genau, das ist der Frau völlig egal, das überlässt sie vertrauensvoll ihrem Leibwächter. Doch besteht sie darauf, dass er sofort mit Schneewittchen loszieht und die Tat bis zum Morgengrauen vollbracht ist.

So macht sich der Mann unverzüglich mit der schönen Tochter der Frau auf den Weg. Stundenlang durchqueren die zwei die Wälder. Dabei begegnen sie einer Gruppe junger Hirsche, die wild spielend auf einer Waldwiese tobt. Sie entdecken auch ein eifriges Eichhörnchen, das zutraulich direkt aus Schneewittchens Hand einige Brotkrümel stibitzt, und einen Fuchs, der die beiden aus Neugier eine Zeit lang begleitet. Es ist rundum ein wunderschöner und gelungener Ausflug.

Schneewittchen ist glücklich und begeistert, und in dieser Euphorie kommen sich die beiden ein wenig näher. Gemeinsam haben sie nun im Wald eine Menge Spaß. Doch jeder Spaß hat auch einmal ein Ende, und dieses Ende sollte diesmal kein gutes für das liebenswerte, wunderschöne Schneewittchen sein. Trotz ihrer gerade erst entflammten ersten großen Liebe und dem glücklichen Gefühl, in den Armen ihres Begleiters Schutz und Sicherheit zu finden, wird Schneewittchen grausam hintergangen.

Langsam erhebt sich einige Stunden später die Sonne am Horizont und die ersten Sonnenstrahlen durchfluten den Wald. Der Leibwächter ist bereits auf die Burg zurückgekehrt und genießt genüsslich sein Morgenmahl. Im Turm geht währenddessen Schneewittchens schöne Mutter ganz aufgeregt hin und her. Schließlich betritt sie die Kammer, in der ihr Zauberspiegel steht, und fragt diesen mit krächzender Stimme: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die schönste Frau im ganzen Land?“ Der Geist des Zauberspiegels erscheint und  antwortet: „Ihr seid die Schönste im ganzen Land!“ Als die Frau diese Worte vernimmt, wird sie von hysterischem Lachen überwältigt – ein Lachen, das jedem, der es hört, durch Mark und Bein geht. Ein Lachen, wie es selbst der Teufel leibhaftig nicht herzhafter haben könnte. So endet die Geschichte von einer Mutter, die alles für ihr Kind geben würde. Selbst ihre Seele.

 

„Schneewittchen - Das Erwachen des Bösen“ Autor: Denis Geier - Copyright © 2016 by Denis Geier

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